Kabarett in der Orgelfabrik


Liebe Freunde und Freundinnen der Kleinkunst,

 

willkommen auf unserer Heimseite. Tun Sie sich gerne etwas um.


Zunächst aber haben wir eine Bitte an Sie in Sachen Kabarett - & Chansonkunst. Im Kampf gegen das Coronavirus ist der Kulturbetrieb vielerorts zum Stillstand gekommen. Wegen der zahlreichen Veranstaltungsabsagen fürchtet die Kulturbranche existenzbedrohende Folgen für Künstler und kleinere Einrichtungen. Die Zukunft vieler Kabarett - und Chansonkünstler ist derzeit ungewiss. Wir haben deshalb ein Projekt ins Leben gerufen um die Szene unterstützen zu können.  Derzeit entsteht eine neue Internet-Plattform für Kabarett & Chanson, mit dem Namen InselStreamNoir. Diese Plattform soll sich zu einem Tummelplatz für Widerspruchskunst entwickeln und eine virtuelle Heimstatt für uns und die Kollegen werden. Ebenso wie es unsere Spielstätte seit vielen Jahrzehnten schon ist. Dafür  haben wir einen professionellen Streamingarbeitsplatz in unserem Theater eingerichtet, eine werbefreie Seite mit unbegrenzten Videostunden ,,gekauft,, und auch eine Rundfunklizenz beantragt. Zukünftig soll die verringerte Platzzahl unserer Spielstätte durch einen mit Bezahlschranke versehenen Stream aufgebessert werden. Aber dies ist nur ein kleiner Teil des Projekts. Neue Formate werden entstehen und auf der neuen Plattform ihren Platz finden, denn lediglich abgefilmtes Theater ist einfach trocken. Das Projekt InselStreamNoir ist eine zukunftsweisende Absicherung einer weit über 100 Jahre lebendigen Kunstform.

 

Wir möchten nun eine Webdesignerin für dieses Projekt finanzieren und haben mit Hilfe der Spenden-Plattform  https://www.gemeinsam-fuer-unsere-stadt.com/ der Volksbank-Karlsruhe  eine Crowdfunding-Kampagne gestartet.

 

Achtung:

Das Web-Projekt ist nun in die Finanzierungsphase der Crowdfunding-Kampagne eintreten. 

Ab jetzt kann gespendet werden. Wir freuen uns über jeden Betrag und belohnen jeden Unterstützer mit einem sehr schönen ,,Dankeschön,,. :-)

Desweiteren sind wir gemeinützig anerkannt und stellen gerne Spendenquitungen aus. 

 

Wichtig zu wissen:

 

Damit möglichst viele gute Ideen realisiert werden können, bezuschusst die Volksbank-Karlsruhe die Projekte in der Finanzierungsphase durch zusätzliche Spendengelder: Für jeden zahlenden Unterstützer der mindestens 10 Euro einbezahlt, spendet die Volksbank ebenfalls 10 Euro für das Projekt.

Diese Spendengelder sind sicher


Ganz gleich ob genügend Geld zur Realisierung eines Projekts zusammenkommt – die Spenden der Volksbank sind dem initiierenden Verein bzw. der gemeinnützigen Einrichtung in jedem Fall sicher. Während den übrigen Unterstützern ihr Geld erstattet wird, wenn der notwendige Betrag nicht erzielt wurde, verzichtet die Bank auf eine Rückzahlung.

 

Näheres zur Crowdfunding-Kampagne finden Sie im untenstehenden Link.

 

Benötigt werden 1800,- . Dies sollte doch zu schaffen sein.

 

Vielen Dank für Ihre Unterstüzung.

 

 

 

Kommentar von Andreas Jüttner aus den BNN vom 09. 05. 2020:


"Kultur ist kein Hobby"

Wie viele Menschen würden wohl Hotels und Restaurants in einer Stadt besuchen, in der es nichts außer Hotels und Restaurants gibt? Wo kein Museum, kein Kino, kein Konzertsaal, kein Theater und kein Club zum Ausgehen verleiten? Auch Innenstadtgeschäfte profitieren eher von der Anziehungskraft kultureller Angebote als umgekehrt.
Doch wenn es darum geht, diese von der Corona-Krise extrem hart getroffenen Strukturen zu erhalten, dann wird kulturelles Schaffen ganz schnell auf den Status eines Hobbys mit Privatrisiko zurückgestuft. Frei nach dem Motto: Selber schuld, wenn jemand Geiger wird – er hätte ja auch eine Banklehre machen können.
Dieser Trugschluss mag daher rühren, dass künstlerische Tätigkeit meist mit dem Begriff der Freizeit assoziiert wird. Es gibt unzählige Amateure, denen das schiere Ausüben ihres Hobbys, sei es beim Hauskonzert oder im Aquarellkurs der Volkshochschule, bereits Lohn genug ist.

Doch es wäre absurd, diese Perspektive auf hauptberufliche Künstler anzuwenden. Auch wenn viele sich derzeit selbstausbeuterisch kostenfrei im Internet präsentieren, um nicht vergessen zu werden: Dort geht es nicht um private Selbstverwirklichung. Sondern um professionelles Personal und professionelle Strukturen in einer Branche, die keineswegs nur für gesellschaftliche „Wellness“ relevant ist.
Die Kreativwirtschaft hat 2018 eine Bruttowertschöpfung von 100,5 Milliarden Euro geschaffen, wie Kulturstaatsministerin Monika Grütters zu Beginn der Corona-Krise erinnerte. Wer es jetzt für verzichtbaren Luxus hält, ein bis zwei Prozent dieser Wertschöpfung in die Rettung dieser Strukturen zu investieren, muss sich bewusst sein, was ohne Hilfe droht. Nämlich die Zerstörung dieser Wertschöpfung und der Wandel von Zehntausenden Steuerzahlern zu Sozialhilfefällen. Wer fragt, ob sich die Gesellschaft Kultur leisten kann, sollte überlegen, ob sie sich den Verzicht darauf leisten kann.



 

 

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Wie bieten stilvolles feiern … zwischen Heimeligkeit und  Kabarett

 

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Das Kabarett in der Orgelfabrik als besondere Location bietet mit seinem gastronomischen Bereich den idealen Rahmen für jede ihrer Veranstaltungen- schwarzer Humor inklusive. 

Interesse? Senden Sie uns eine e-mail an: kontakt@die-spiegelfechter.de

 


 Das Kabarett in der Orgelfabrik ist bei Facebook schauen Sie doch da auch mal rein.

 

 Wir wünschen Ihnen viel Spaß dabei.

 

  

Herzlichst

 

Die Spiegelfechter

 

 

 

Der Kartenvorverkauf  hat jeden Montag von 10:00 - 12:30 Uhr im 2. OG der Orgelfabrik geöffnet.

Außerhalb können wir für Kartenübergaben auch gerne telefonisch einen Termin vereinbaren, wir sind oft im Haus.

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